Minneapolis – Mehr als die Hälfte aller Erkrankungen an Vorhofflimmern sind auf modifizierbare Risikofaktoren zurückzuführen und deshalb im Prinzip vermeidbar. Dies zeigt eine Studie in Circulation (2011; doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.110.009035). Heraus kam aber auch, dass optimale Bedingungen für eine Prävention nur bei jedem zwanzigsten Erwachsenen vorliegen.
Das Vorhofflimmern ist die häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung. Es erkranken überwiegend ältere Menschen. Bei den über 65-Jährigen beträgt die Prävalenz 3 bis 5 Prozent. Die Risikofaktoren sind bekannt: Neben kardialen Vorerkrankungen sind dies in erster Linie arterielle Hypertonie, Adipositas, Typ-2-Diabetes mellitus und Rauchen.
zum Thema |
| Versenden | Teilen |
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.