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500. Praxis erwirbt QEP®-Zertifikat

Freitag, 1. April 2011

Berlin/München – Sieglinde Stern, fachärztlich tätige Internistin mit Schwerpunkt Hämatologie und Internistische Onkologie aus Altötting, hat als 500. Praxis ein Zertifikat des Qualitätsmanagementsystems Qualität und Entwicklung in Praxen® (QEP®) erhalten.

Das teilten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) heute in München mit. „In meine Praxis kommen schwer kranke Menschen, die eine optimale Behandlung verdienen. Dazu gehören auch qualitätsgesicherte Strukturen und Abläufe“, sagte Stern.

Sie rät anderen Praxisinhabern, den Aufwand nicht zu scheuen und die Unterstützung durch ihre Kassenärztliche Vereinigung vor Ort zu suchen: „Die Einführung von Qualitätsmanagement ist eine Investition, die sich lohnt“, betonte sie.

Qualitätsmanagement ist seit 2006 für alle Praxen vorgeschrieben. Neu niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten haben fünf Jahre für die Umsetzung und Überprüfung Zeit. Eine Zertifizierung ist nicht verpflichtend.

„Dass sich dennoch bereits 500 Praxen in der ganzen Bundesrepublik für die Einführung eines Qualitätsmanagements-Systems und die Zertifizierung im Rahmen von QEP® entschieden haben, beweist die Praxistauglichkeit unseres Angebots", sagte Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der KBV. Dafür sprächen neben der Zahl der zertifizierten Praxen auch die rund 30.000 Teilnehmer an QEP®-Einführungsseminaren.

„Bayerns Ärzte und Psychotherapeuten setzen sich tagtäglich mit viel Elan für eine gute Patientenversorgung ein. Es ist wichtig, dass diese Anstrengungen auch offiziell gewürdigt werden“, sagte der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzenden der KVB, Pedro Schmelz. © hil/aerzteblatt.de

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harlekin2000
am Montag, 4. April 2011, 08:52

Ist die Kollekte abgesahnt, hat das Heil sich angebahnt.

So läuft es bei der katholischen Kirche. Und bei der Kassenärztlichen Vereigung gibt es keine Kollekte, dafür aber eine Instituiton die zertifiziert: Ich frage mich, welchen Gegenwert man für 40 Euro und Patient pro Quartal erwartet.
Die Kontoverwaltung bei Banken ist höher und wenn man diese Beträge einem Wirtschaftsfachmann nennt, meint der es wäre der 1. April.
Ansonsten gebe ich Herr Thelber vollkommen Recht: Qualität leben macht Sinn!!
Thelber
am Freitag, 1. April 2011, 23:34

Sinn und Unsinn eines QM...

... kann man hier in diesem Artikel lesen.

Qualität zu leben macht Sinn. Diese zu zertifizieren ist unnötige Bürokratie. Wir haben in unserer Praxis schon vor 20 Jahren standardisierte Abläufe schriftlich niedergelegt und in regelmäßigen Teamsitzungen unsere Mitarbeiterinnen darin geschult, besser zu werden. In einer Zertifizierung sehe ich keinen Sinn - so kann Mist weiter produziert werden, nur eben immer nach der selben Vorgehensweise zertifiziert ....

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