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Stiftung warnt vor drohendem Mangel an Stammzellspendern

Freitag, 8. April 2011

Berlin – Die Stefan-Morsch-Stiftung hat vor einem drohenden Mangel an Stammzellspendern in Deutschland gewarnt. Viele der registrierten Freiwilligen kämen mittlerweile an eine Altersgrenze, jenseits derer sie als Spender nicht mehr infrage kommen, teilte die Stiftung, die selbst ein Stammzellspender-Register führt, heute in Berlin mit.

Gleichzeitig gebe es nicht ausreichend junge Nachwuchsspender. Die Überalterung könne im schlimmsten Fall dazu führen, dass Krebspatienten nicht rechtzeitig Hilfe bekommen und sterben, warnte die Stiftung.

Allein in Deutschland trifft jedes Jahr etwa 11.000 Menschen die Diagnose einer schweren Blutkrankheit, wie zum Beispiel Leukämie. Für viele ist eine Transplantation von Blutstammzellen oder Knochenmark die einzige Hoffnung auf Heilung und Überleben.

Bis heute wurden mehr als 400.000 Freiwillige bei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert, etwa vier Millionen sind es in den verschiedenen deutschen Spenderdateien insgesamt. In der Vergangenheit konnte jährlich rund 2.500 Patienten in Deutschland mit einer Stammzell- oder Knochenmarkspende geholfen werden. 

Die Stiftung mit Sitz im rheinland-pfälzischen Birkenfeld wurde vor 25 Jahren als erstes deutsches Stammzellspender-Register gegründet. Benannt ist sie nach dem 16-jährigen Stefan Morsch, der Anfang der 80 Jahre an Leukämie erkrankte und trotz Knochenmarktransplantation starb. Seine Eltern gründeten daraufhin die Stiftung, um eine nationale Knochenmarkspenderdatei aufzubauen. © hil/aerzteblatt.de

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