Bayer erhöht Gewinnprognose
Donnerstag, 28. April 2011
Leverkusen – Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat nach einem überraschend guten Start ins neue Jahr seine Umsatz- und Ergebnisprognose für 2011 deutlich angehoben. Während sich das vom Pflanzenschutzgeschäft aufgrund des warmen Frühjahrs und der hohen Rohstoffpreisen sehr gut entwickelt, rechnet der Konzern im margenstarken Pharmageschäft in diesem Jahr nur mit einem Wachstum unter dem Marktdurchschnitt.
Nicht zuletzt, weil die bislang erfolgreich vermarkteten Anti-Baby-Pillen der YAZ-Familie nach dem Auslaufen des Patentschutzes zunehmend Marktanteile an billigere Generika verlieren. Außerdem hinterlassen Gesundheitsreformen in verschiedenen Ländern ihre Spuren in der Bilanz.
Besser lief das Geschäft bei den rezeptfreien Arzneimitteln, wo Bayer nicht zuletzt mit dem Klassiker Aspirin und dem Fußpilz-Medikament Canesten zweistellige Wachstumsraten erzielen konnte.
Unter dem Strich konnte Bayer seinen Umsatz im ersten Quartal 2011 um 13,2 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich um 4 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn stieg um 8,4 Prozent auf 684 Millionen Euro. © hil/aerzteblatt.de
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