Politik

Hospiz-Stiftung drängt auf Sprachtests für ausländische Pflegekräfte

Freitag, 29. April 2011

Berlin – Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospitz Stiftung hat ihre Forderung nach Sprachtests für ausländische Pflegekräfte bekräftigt. „Sprache ist die Basis für eine gute Pflege“, erklärte der Geschäftsführende Vorstand Eugen Brysch heute in Berlin.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) müsse Sprachtests daher ab dem 1. Mai mit Inkrafttreten der Arbeitnehmerfreizügigkeit verbindlich machen. Die neuen Arbeitskräfte aus Osteuropa müssten zumindest Grundkenntnisse der deutschen Sprache nachweisen, um sich mit den Pflegebedürftigen verständigen zu können, forderte Brysch.

Dramatische Auswirkungen durch mangelnde Deutschkenntnisse der Pfleger befürchtet er nach eigenem Bekunden auch für Pflegebedürftige, die den Zweiten Weltkrieg im Osten erlebt haben. „Bei ihnen wird das Trauma der Vergangenheit von Flucht und Vertreibung beim Hören der Fremdsprachen wieder aufleben“, erklärte der Verbandschef.

Ab Sonntag haben Arbeitnehmer aus acht ost- und mitteleuropäischen EU-Staaten freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Menschen aus Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei sowie aus den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen können sich dann ohne Einschränkungen eine Arbeit in Deutschland suchen. © afp/aerzteblatt.de

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