Berlin – Das Gesundheitsverhalten der Eltern wirkt sich von Anbeginn an auf die Gesundheit der Kinder aus. In den ersten drei Jahren ist vor allem die Mutter maßgeblich, danach wird auch das Gesundheitsverhalten des Vaters immer wichtiger. Das berichten die Wissenschaftlerinnen Katharina Spieß vom sogenannten Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Katja Coneus vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim in der Zeitschrift Economics and Human Biology.
„Töchter von Frauen, die rauchen, sind kleiner und leichter als die Mädchen von Nichtraucherinnen“, gab Spieß ein Beispiel. Die Gesundheit der Jungen hingegen hänge offenbar vom gesundheitlichen Gesamtbefinden der Mütter ab. Je schlechter die Mütter ihren eigenen Gesundheitszustand bewerteten, desto eher litten die Söhne unter Beeinträchtigungen wie Asthma, Bronchitis oder Mittelohrentzündungen.
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