Berlin – Eine „Freie Allianz der Länder-KVen“ (FALK) gegründet haben die Kassenärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayerns, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Sie wollen bei gesundheits- und versorgungspolitischer Themen enger zusammenarbeiten und die Interessen der Länder-KVen auf Bundesebene effektiver vertreten.
Im Fokus stehe dabei aktuell die Diskussion zum geplanten Versorgungsgesetz. „Wir stehen ganz klar für das Prinzip der Subsidiarität. Das heißt: Wir wollen wieder mehr Handlungs- und Gestaltungsspielräume in den Regionen“, hieß es aus den KVen. Vorgaben aus Berlin sollten nur noch dann gemacht werden, wenn eine bundesweit einheitliche Regelung „wirklich unbedingt nötig ist“.
„Wir brauchen passgenaue Lösungen – doch die kann es nur geben, wenn wir in den Regionen die nötige Entscheidungskompetenzen erhalten“, sagte der KV-Vorsitzende aus Bayern, Wolfgang Krombholz. Daher stehe die Re-Regionalisierung ganz oben auf der Agenda der FALK.
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