München – In Deutschland gibt es im Augenblick nicht genug Hygienefachkräfte für Krankenhäuser. Darauf haben die Vorstände der 39 bayerischen Großkrankenhäuser hingewiesen, die sich am Donnerstag und Freitag dieser Woche im Sana Klinikum Hof zu ihrer jährlichen Arbeitstagung treffen.
Zwar unternähmen die Krankenhäuser schon jetzt große Anstrengungen für eine gute Hygiene, dennoch waren die Klinikmanager einig, diese noch zu verstärken. „Bewusstseinsbildung“ bei allen im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen sei dabei ein Schlüsselwort. Jeder Mitarbeiter könne mit verantwortungsvollem Verhalten im Alltagsbetrieb zur Verbesserung beitragen.
Das könne aber den „eklatanten Personalengpass“ in der Hygiene nicht ausgleichen. Die in neuen Verordnungen vorgeschriebene Zahl von Hygienefachkräften in Medizin und Pflege stehe in Bayern und bundesweit „nicht annähernd zur Verfügung“. Für Pflegekräfte existiere in Bayern nur eine Weiterbildungseinrichtung, die in einem zweijährigen Lehrgang 25 Fachkräfte ausbilde.
Der aktuelle Bedarf in den bayerischen Krankenhäusern betrage ein Vielfaches. Die bayerischen Klinikvorstände fordern deshalb eine Weiterbildungsoffensive in Sachen Hygiene. „Die Idealvorstellungen in einer Verordnung niederzuschreiben reicht nicht“ sagte der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), Siegfried Hasenbein.
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Hygiene ist eine Präventionsmaßnahme für nosokomiale Infektionen. Nosokomiale Infektion scheinen aber doch weniger Geld zu kosten als bislang angenommen. Bekommen die Krankenhäuser Antibiotika umsonst? Wo ist denn das Problem? Hat sich schon jemand von der BKG die Mühe gemacht, ob das zusätzliche Personal nicht doch ohne Zusatzkosten refinanziert werden kann. Tipp: Verbot der Krawatten für Chef- und Oberärzte! Eine Krawatte ist der beste Keimüberträger, da diese als einziges Kleidungsstück nie gekocht werden ( Vgl. Studien aus Israel)
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