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Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz in Würzburg eröffnet

Donnerstag, 12. Mai 2011

Würzburg – Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) hat die Julius-Maximilians-Universität Würzburg eröffnet. Dort arbeiten erstmals Forscher und Kliniker aus verschiedenen Fachdisziplinen gemeinsam an der Bekämpfung der Herzschwäche. Eine derartige Einrichtung sei bislang international einmalig, hieß es aus Würzburg.

Ermöglicht wurde das Zentrum durch eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das DZHI ist eines von acht Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren. Das internationale Gutachtergremium ging in seiner Begutachtung davon aus, dass das DZHI zukünftig eine internationale Führungsrolle übernehmen wird.

„Ich bin mir sicher, dass das Zentrum künftig die besten Wissenschaftler aus aller Welt nach Würzburg holen wird“, sagte Angela Linder, Referatleiterin Gesundheitsforschung des BMBF. Für die kommenden fünf Jahre stehen den Verantwortlichen rund 25 Millionen Euro zur Verfügung.

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In Deutschland leiden rund zwei bis drei  Millionen Menschen an Herzinsuffizienz. Die Hälfte aller Patienten stirbt innerhalb von vier Jahren, mehr als 50 Prozent der Betroffenen mit schwerer Herzinsuffizienz sogar innerhalb eines Jahres. © hil/aerzteblatt.de

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