Vermischtes

Skepsis gegenüber spezialisierter Palliativversorgung

Freitag, 13. Mai 2011

Bochum – Viele Hausärzte stehen nach einer Umfrage der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Schwerstkranke und Sterbende skeptisch gegenüber. Nur 48 Prozent von 1.962 befragten Allgemeinmedizinern in Niedersachsen glauben an eine bessere Versorgung Älterer durch die 2007 eingeführte SAPV, wie die aktuelle Ausgabe von Der Schmerz, der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes in Bochum, berichtet.

Im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung behandeln Palliative-Care-Teams aus Medizinern und Pflegekräften sterbende und schwerstkranke Patienten auch in schweren Fällen zu Hause.

Nach der Umfrage würden sich zwar 86 Prozent der Hausärzte von einem SAPV-Team beraten lassen. Und 43 Prozent können sich auch vorstellen, selbst Mitglied eines SAPV-Teams zu sein. Für rund drei Viertel der Befragten ist es aber keine Option, Patienten vollständig an ein SAPV-Team abzugeben. Die Aufgeschlossenheit gegenüber der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sei allerdings bei jüngeren Ärzten größer als bei älteren, berichtet die Zeitschrift.

„Diese Skepsis könnte an fehlender Erfahrung mit der SAPV liegen“, betonte der Hannoveraner Sozialmediziner Nils Schneider, der die Studie leitete. Von der spezialisierten Palliativversorgung würden bislang überwiegend Krebspatienten versorgt. In Hausarztpraxen überwögen aber bei den älteren Patienten gebrechliche und demente Patienten. © kna/aerzteblatt.de

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harlekin2000
am Montag, 16. Mai 2011, 11:35

Für doof erklären und Beratungen und Seminare verkaufen.

So darf man manche Arbeit von gewissen Fachorganisationen und Vertretungen charakerisieren.
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