Hannover – Wie erfolgreich die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) Patienten bei ausgewählten Krankheiten behandelt, lässt sich jetzt online nachlesen. Vor drei Jahren hat die Universitätsklinik die landesweite Initiative Qualitätsmedizin (IQM) mit begründet.
Die Datenauswertung von 132 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die der Initiative angehören, liegen jetzt vor. Die MHH ist nach eigenen Angaben die einzige Klinik in der Region Hannover, die sich daran beteiligt.
„Die Universitätskliniken wollen als Keimzellen der Spitzenmedizin ihre Qualität natürlich kontinuierlich verbessern“, betonte Andreas Tecklenburg, als Vizepräsident der MHH zuständig für das Ressort Krankenversorgung. Die Qualitätsdaten der MHH werden dabei mit Durchschnittswerten aller IQM-Kliniken verglichen.
Insgesamt werden von der IQM 183 Qualitätskennzahlen für 48 Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren erfasst. Die MHH schneidet darin sehr gut ab. „Das ist umso bemerkenswerter und zeigt unsere Qualität, da wir als universitäre Klinik die besonders schwer kranken Patienten überwiesen bekommen“, so Tecklenburg.
Die trägerübergreifende Initiative Qualitätsmedizin mit Sitz in Berlin ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Vorhandenes Verbesserungspotenzial in der Medizin sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, ist nach eigenen Angaben das Ziel der Initiative.
Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern Instrumente zur Verfügung. In derzeit 132 Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz versorgen die IQM-Mitglieder jährlich rund 2,25 Millionen Patienten stationär.
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