Politik

Bahr: Pflege gehört in die Mitte der Gesellschaft

Mittwoch, 18. Mai 2011

Berlin – Eine Gesprächsrunde mit Bürgern bildete heute in Berlin den Abschluss der Pflege-Dialogreihe im Bundes­gesund­heits­ministerium (BMG), zu der das BMG in den vergangenen Monaten bereits Pflegeexperten geladen hatte, um mit ihnen die Zukunft der Pflege in Deutschland zu diskutieren.

„Wir wollen das Jahr 2011 zum Jahr der Pflege machen“, bekräftigte der neue Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die Ankündigung seines Vorgängers Philipp Rösler (FDP). 

Die Pflege gehöre in die Mitte der Gesellschaft, denn jeder könne in die Situation kommen, einmal gepflegt werden zu müssen, so der Minister. Zu der Gesprächsrunde hatte das BMG etwa 80 Bürger in das Ministerium geladen, die andere Menschen beruflich oder privat pflegen. Diskutiert wurde über die Themen Fachkräftemangel, Demenz, Pflegende Angehörige und Bürokratie.   

Wie er die Pflege konkret umgestalten will, um sie in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, sagte Bahr nicht. Er wolle aber in jedem Fall die Anregungen der Bürger in seine Arbeit mit aufnehmen. Die heutigen Gespräche seien wichtig gewesen, um rückzukoppeln, was in den vorangegangenen Expertenrunden erarbeitet worden sei.  

Bei dem ersten öffentlichen Auftritt seit seiner Ernennung am 12. Mai gab sich Bahr betont volksnah, sprach mit Teilnehmern der Gesprächsrunde und erzählte von der Zeit, als sein Großvater pflegebedürftig geworden sei, und er in seiner eigenen Familie erfahren habe, welche Probleme gelöst werden müssten. Zudem kündigte Bahr an, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleiben werde und auch zukünftig Bürger zum Dialog in das Ministerium geladen würden. © fos/aerzteblatt.de

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harlekin2000
am Montag, 23. Mai 2011, 14:25

Pflege gehört in die Mitte der Gesellschaft.

Aber keiner will sie bezahlen. Schönes Geschwätz. Zensurursel hat ja auch darüber schon siniert.
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