München – Das „Münchner Centrum für Aortenerkrankungen“ (MCA) gegründet haben das Klinikums rechts der Isar und das Deutsche Herzzentrum. Leiter sind Hans-Henning Eckstein, Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie des Klinikums rechts der Isar und Rüdiger Lange, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Deutschen Herzzentrum.
Da die Aorta einen langen Weg durch den Körper nimmt, befassen sich verschiedene medizinische Disziplinen mit ihren Erkrankungen. Sowohl Herz- als auch Gefäßchirurgen behandeln Krankheitsbilder der Hauptschlagader.
Für eine bestmögliche Diagnose und Therapie sei eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachrichtungen erforderlich, hieß es aus München. Im neuen Zentrum würden neben den Herz- und Gefäßchirurgen auch die Anästhesisten, Radiologen, Kardiologen und Nephrologen der beiden Kliniken eng zusammen arbeiten.
Ein gemeinsames „Aorten-Board“ zur regelmäßigen Besprechung von konkreten Krankheitsfällen sei die Grundlage dafür, dass Patienten die interdisziplinäre Behandlung erhielten, die in ihrer individuellen Situation den meisten Erfolg verspreche.
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