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Kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Montag, 6. Juni 2011

Berlin – Gesetzlich Versicherte müssen 2011 durchschnittlich 20 Tage auf einen Termin beim Arzt warten. Damit verringerte sich die Wartezeit gegenüber 2008 geringfügig um einen Tag. Privatpatienten müssen durchschnittlich 14 Tage auf einen Termin warten. Ihre Wartezeit verlängerte sich um vier Tage. Das berichtet der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) auf der Basis einer Umfrage von Kantar Health (vormals Emnid) bei rund 6.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren.

2011 war die Versicherungssituation der Befragten danach deckungsgleich mit der Situation vor drei Jahren: 85 Prozent sind gesetzlich krankenversichert, acht Prozent sind komplett privat krankenversichert. Auf die Frage, ob sie in den letzten zwölf Monaten bei mindestens einem Arzt waren, sagten unverändert rund 80 Prozent der Befragten „ja“.

Während die Patienten 2011 beim Hausarzt acht Tage auf einen Termin warteten (2008 zehn Tage) mussten die Versicherten bei den Augenärzten 37 Tage warten. Im Fachärzte-Durchschnitt ist keine Veränderung zu 2008 eingetreten. Nach wie vor liegt die durchschnittliche Termin-Wartezeit über alle Facharztgruppen bei 24 Tagen. Bei Frauenärzten lag sie 2011 und 2008 bei 27 Tagen, Patienten beim Orthopäden warteten zwei Tage länger (2011: 18 Tage, 2008: 16 Tage).

Die Wartezeit der Patienten in den Praxen beträgt nahezu unverändert knapp eine halbe Stunde. © hil/aerzteblatt.de

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