New Haven – Vermutlich korreliert bei Frauen in den ersten Jahren der Menopause die Anzahl der Hautfalten im Gesicht mit der Dichte ihrer Knochen. Denn je mehr sich die Gesichtshaut fältelt, desto niedriger ist die Knochendichte der langen Röhrenknochen, so eine neue Studie, die Wissenschaftler der Yale School of Medicine in New Haven am Wochenende bei der jährlich stattfindenden Konferenz der Endocrine`s Society in Boston präsentierten.
Bei dieser Studie handelt es sich um eine ergänzende Arbeit im Rahmen der Kronos Early Estrogen Prevention Study, kurz KEEPS. Dies ist eine randomisiert klinische Studie, die untersucht, welche Auswirkungen oral oder transdermal applizierte Hormone im Rahmen einer menopausalen Hormontherapie auf das Atheroskleroserisiko haben.
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Diesen Frauen teilten die Wissenschaftler unter der Leitung von Lubna Pal einen bestimmten Score zu, der detailliert Anzahl und Tiefe der Hautfalten sowie die Festigkeit der Gesichtshaut einschloss. Zusätzlich maßen die Forscher deren Knochendichte mittels Dual-Röntgen-Absorptiometrie und sonographischer Messgeräte.
Ergebnis war, dass ein höherer Score, also mehrere und tiefere Hautfalten invers mit der Knochendichte korrelierte. Das Alter, die Körperzusammensetzung oder andere Faktoren, die die Knochendichte ansonsten bestimmen, hatten dabei auf diesen Zusammenhang keinen Einfluss.
Laut Angaben der Erst-Autorin Pal wäre eine solche Korrelation möglicherweise wichtig, um in Zukunft menopausale Frauen besser auf ihr Osteoporose- und Frakturrisiko hin beraten zu können. Sie wies auf die geringen Kosten hin, die eine solche Risikoeinschätzung mit sich bringen würde.
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