8.404 News Politik

Politik

Neue Zentren zur Erforschung von Volkskrankheiten vorgestellt

Donnerstag, 9. Juni 2011

Berlin – Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat heute die sechs neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) vorgestellt. Die Zentren sollen optimale Forschungsbedingungen für den Kampf gegen die Volkskrankheiten Diabetes, Infektionserkrankungen, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Lungenkrankheiten schaffen. „Sie sind in dieser Form weltweit einzigartig und haben das Potenzial, Deutschland an die Spitze der Gesundheitsforschung zu führen", betonte Schavan.

Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) in Deutschland teilt diese Einschätzung: „Die Zentren können die wissenschaftliche Reputation Deutschlands international weiter stärken“, betonte vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer. Zudem seien sie Grundlage für eine bessere Entwicklung neuer Medikamente, Diagnostika und medizintechnischer Geräte und könnten so mittelbar zu einer besseren Versorgung der Patienten beitragen.

Anzeige

Nachdem das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung bereits 2009 eröffnet wurden, kamen mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung, dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung, dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung sowie dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung jetzt vier weitere Zentren hinzu.

Das Bundesforschungsministerium fördert die Zentren bis 2015 mit rund 700 Millionen Euro. „Eine bessere Prävention und Therapie von Krankheiten erhöht nicht nur die Lebensqualität und die Lebenserwartung der Patienten. Langfristig lassen sich auch zusätzliche finanzielle Belastungen vermeiden", begründet Schavan das Engagement. © hil/aerzteblatt.de

Drucken Versenden Teilen
8.404 News Politik

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Businesspaar
am Freitag, 10. Juni 2011, 07:10

Heuchlerei

:-)) klar dass die "forschende Pharma" frohlockt, ist sie doch hier "unter der Hand" der wirtschaftlich größte "Unterstützer".

Es wird einmal mehr viel "gekaufte Wissenschaft" geben!

Und Frau Schavan, wo wir beim Thema sind: "Wann hören Sie auf zu rauchen"?

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in