München – Eine Studie zu Serviceleistungen und Kommunikationsverhalten der Ärzte und ihrer Patienten startet Mitte Juni in 150 Kinderarztpraxen in Bayern. Initiator ist die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zusammen mit dem Landesverband Bayern des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).
Im Rahmen der Studie werden Ärzte und Eltern getrennt voneinander befragt, wie sie das Angebot an nicht medizinischen Dienstleistungen und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient in der Praxis beurteilen.
Ziel ist zu ermitteln, welche Angebote Eltern und ihre Kinder schätzen und welche Verbesserungswünsche sie haben. „Patientenbefragungen sind nicht nur ein Bestandteil des Qualitätsmanagements, sondern sie können durchaus wichtige Impulse für die eigene Arbeit geben“, betonte der KVB-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Krombholz.
Für die Patienten läge der Nutzen der Studie in der Transparenz. Sie bekämen klare Aussagen darüber, welche Serviceleistungen sie in den Praxen erwarten könnten. Die Ärzte bekommen laut KV durch die Teilnahme an der Studie die Möglichkeit, sich ein Bild von der Zufriedenheit der eigenen Patienten zu machen und sich mit anderen Praxen in dieser Hinsicht zu vergleichen.
Basierend auf den Ergebnissen der Studie möchte die KV ein spezielles Befragungsinstrument für das Qualitätsmanagement in Kinder- und Jugendarztpraxen entwickeln, das anschließend allen Ärzten kostenlos zur Verfügung stehen soll.
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