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Ärzteschaft

Patienten mit dem Behand­lungs­stil ihrer Ärzte sehr zufrieden

Donnerstag, 23. Juni 2011

Berlin – Patienten warten bei ihrem Hausarzt im Durchschnitt 29 Minuten, bis sie behandelt werden, bei Fachärzten etwa drei Minuten länger. Das geht aus einer Patientenbefragung der im NAV-Virchow-Bund angesiedelten Brendan-Schmittmann-Stiftung hervor.

„Die durchschnittlichen Wartezeiten in den Arztpraxen werden von den Patienten als akzeptabel empfunden“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Harald Mau.
Im Vergleich zu den Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen lägen die Wartezeiten der privat Versicherten nur knapp darunter. Von einer Zwei-Klassen-Medizin könne daher keine Rede sein.

Sehr zufrieden waren die Patienten mit dem Behandlungsstil ihrer Ärzte. Sowohl das Einfühlungsvermögen und der Zuspruch, der ihnen entgegengebracht wurde, als auch die Einbeziehung in die Behandlungsentscheidung beurteilten die Patienten deutlich positiv – jeweils etwa 90 Prozent der Befragten stimmten entsprechenden Aussagen voll zu. Lediglich die Frage, ob die Ärzte neben der Erkrankung auch ein Interesse an ihrer Person zeigten, bejahten nur circa 60 Prozent der Teilnehmer.

Die Ergebnisse der Patientenbefragung „Vertragsärzte im Urteil ihrer Patienten“ basieren auf 5.504 Fragebögen aus 111 Arztpraxen, die zwischen Oktober 2008 und April 2010 von den Patienten beantwortet wurden.

Die Fragen der Studie wurden von der Brendan-Schmittmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie an der Technischen Universität in Dresden entwickelt. Die vollständige Studie ist für 20 Euro beim NAV-Virchow-Bund erhältlich. © fos/aerzteblatt.de

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Businesspaar
am Freitag, 24. Juni 2011, 08:36

Warum??

...interessieren sich die Ärzte/innen denn nicht für die Person als solche. Also benötigen wir eine entsprechende Studie, oder nicht?

Fakt ist, jedenfalls belegt das Tagesgeschäft dies, je mehr sich ein Arzt/Ärztin auch, und das ist entscheidend, EHRLICH für den Patient/in als Mensch interessiert, umso größer ist die Bereitschaft von Patienten/innen auch auf IGeL positiv zu reagieren.

Verkaufen ist eine Kunst, eine besondere Gabe ...

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