Berlin – Umweltbundesamt und Wasserwirtschaft sehen kein Risiko für EHEC-Keime in Trinkwasser. Sie wiesen am Sonntag einen Bericht des Spiegels zurück, wonach Trinkwasser auf dem Land nicht sicher sein soll. Nach dem Bericht des Nachrichtenmagazins ist die Klärwerkstechnik vielerorts ungenügend.
Bei einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO seien in fünf Prozent der Proben aus kleineren Wasserwerken Baden-Württembergs und in fast jedem zweiten privaten Brunnen des Landes Darmbakterien gefunden worden, heißt es in dem Bericht.
„Die Gefahr durch eine mikrobiologische Belastung des Trinkwassers wurde bisher absolut unterschätzt“, sagte Martin Exner, Direktor des Hygiene-Instituts der Uniklinik Bonn und Vorsitzender der Trinkwasser-Kommission des Umweltbundesamts, dem Spiegel.
Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, sprach von unbegründeter Panikmache. Von einigen sehr kleinen öffentlichen Wasserwerken und aus bestimmten Gegenden mit Hausbrunnen seien zwar zeitweilige E. coli-Befunde bekannt. Dabei handele es sich aber oft um harmlose Darmbewohner.
Für Trinkwasser kann nach Angaben des Umweltbundesamts eine Gefahr durch den EHEC-Ausbruchsstamm ausgeschlossen werden. „In größeren Wasserversorgungen mit täglicher mikrobiologischer Überwachung kommen Darmbakterien fast nie vor“, teilte die Behörde mit. Auch bei sehr kleinen öffentlichen Wasserwerken und weniger überwachten Hausbrunnen sei das Auftreten des aktuellen EHEC-Ausbruchsstammes äußerst unwahrscheinlich.
Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) trat Befürchtungen entgegengetreten: Trinkwasser in Deutschland werde nach strengen Qualitätsmaßstäben kontrolliert, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, Martin Weyand, in Berlin.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Sprossen Wegen der EHEC-belasteten Sprossen aus dem Betrieb im niedersächischen Bienenbüttel hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg nach einem Focus-Bericht nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Das Magazin berichtete, verschiedene Tatbestände würden untersucht. Sie reichten von Verstößen gegen das Lebensmittelrecht über Inverkehrbringen giftiger Substanzen bis zu fahrlässiger Körperverletzung und Tötung. „Die Ermittlungen beruhen auf der Anzeige eines gut informierten Bürgers“, wird Staatsanwalt Rainer du Mesnil zitiert.
Bereits am 14. Juni hatte die Staatsanwaltschaft Lüneburg mitgeteilt, dass sie eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung und gemeingefährlicher Vergiftung an die Zentralstelle für Landwirtschaftsstraftsachen in Oldenburg weitergeleitet habe.
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Der Zusammenhang ist doch ganz einfach: EHEC Infizierte scheiden EHEC aus, Abwasser transportiert EHEC über die Kläranlagen in die Gewässer, die Gewässer werden zur Trinkwasserversorgung genutzt, die Wasserwerke können oft EHEC nicht filtern oder abtöten, die Menschen werden via Trinkwasser erreicht. Die Sprossen auch: die bestehen nur aus Saatgut und Wasser.
EHEC Alarm: Wilfried Soddemann warnt seit Jahren vor Infektionen durch Trinkwasser!
EHEC und Sprossen: Trinkwasser in den nassen Keimlingen ist schuld!
EHEC durch Fäkalien im Trinkwasser beim Keimen der Sprossen übertragbar! Oft Fäkalien im Trinkwasser:
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit warnt: Fäkalkeime in bis zu 33% der Trinkwasserproben. Anderswo in Deutschland wird das nicht anders sein. Das Umweltbundesamt berichtet über viele Nachweise von coliformen Bakterien im Trinkwasser. Prof. Exner, Chef der Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium, hat oft Enterobacter cloacae im Trinkwasser aus Talsperren nachgewiesen. Das Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in Trinkwasser in 20% der Proben Rotaviren gefunden. Der 1. Zwischenbericht Reine Ruhr in NRW betont wie auch der aktuelle Statusbericht die Belastung des Trinkwassers durch Viren. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten und Viren. Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern steht unter Strafe! Wasserwerke mit der üblichen Technik können Krankheitserreger nicht filtern oder abtöten. Trinkwasser muss mit der Ultrafiltration für 50 Cent je Person und Monat gefiltert werden. http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren soddemann-aachen@t-online.de Telefon 0 25 82 – 99 13 66
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