6.770 News Politik

Politik

Krankenkassen sollen mehr Mutter-Va­ter-Kind-Kuren zahlen

Mittwoch, 6. Juli 2011

Berlin – Krankenkassen sollen künftig mehr Mutter-/Vater-Kind-Kuren genehmigen. Die Bundestagsausschüsse für Gesundheit, Familie, Senioren, Frauen, Jugend und Haushalt haben heute einen Antrag beschlossen, der eine Stärkung und bessere Durchsetzung der Kuren zum Ziel hat.

Union und FDP hatten zuvor kritisiert, dass die Zahl der Bewilligungen in den vergangenen zwei Jahren um 15 Prozent abgenommen habe. Die Krankenkassen werden in dem Antrag aufgefordert, ihre Bewilligungspraxis transparenter und nachvollziehbar zu gestalten. 

„Die Kassen verhalten sich familienfeindlich, ihre Bewilligungspraxis von Mutter-/Vater-Kind-Kuren ist nicht nachvollziehbar“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU).

Die Unionspolitiker Johannes Singhammer (CSU) und Ingrid Fischbach (CDU) erklärten, solche Kuren seien wichtige Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation. „Es kann nicht angehen, dass Müttern und Vätern trotz gesundheitsbelastender Mehrfachanforderungen und daraus resultierenden Erkrankungen die vom Gesetz gewollte Gesundheitsversorgung vorenthalten wird.“ Der Gesetzgeber hatte 2007 beschlossen, dass diese Kuren Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind. © kna/aerzteblatt.de

Anzeige
Drucken Versenden Teilen
6.770 News Politik

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Thelber
am Mittwoch, 6. Juli 2011, 20:52

.... und unsere Politiker sind ebenso kinder- bzw. familienfeindlich ....

... da sie hier ja keinen Riegel vorschieben.
Man könnte z.B. ja die RSA-Zuteilungen an eine bestimmte Mutter-Vater-Kind-Kur Quote koppeln ....

„Die Kassen verhalten sich familienfeindlich, ihre Bewilligungspraxis von Mutter-/Vater-Kind-Kuren ist nicht nachvollziehbar“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU).Gel, Herr Spahn ?!?

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in