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Hausarzt­vergütungen in Bayern laut KV unterdurch­schnittlich

Mittwoch, 13. Juli 2011

München – Der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) streitet weiter mit der AOK des Bundeslandes um einen Hausarztvertrag. Der Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Helmut Platzer, erklärte in einer Presseinformation vom 12. Juli, die Honorare der bayerischen Ärzte stünden „im Bundesvergleich auch ohne Sonderverträge schon immer an der Spitze“.

Dem hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns widersprochen. Laut KV lag der Fallwert im vierten Quartal 2010 für Allgemeinärzte in Bayern bei 53 Euro, für hausärztlich tätige Internisten bei 60 Euro. Zum Reinertrag einer Praxis könne die KV keine Angaben machen. Denn einerseits speise sich der Umsatz einer Praxis aus verschiedenen Quellen wie dem Kollektivvertrag, Selektivverträgen, Privatpatienten und Individuellen Gesundheitsleistungen.

Andererseits variierten die Abzüge je Praxis je nach Praxisstandort, Praxisschwerpunkt, Ausstattung und vielem mehr erheblich. Klar sei jedoch, dass die Behauptung Platzers falsch sei. „Im Gegenteil: Die bayerischen Ärzte befinden sich im bundesweiten Vergleich im unteren Drittel der Umsatzskala“, hieß es aus der KV.

 

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  © hil/aerzteblatt.de

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