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| Eva Maria Bitzer /dapd |
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Die Wiedereinweisungsrate sei seit den letzten zehn Jahren zudem relativ stabil geblieben, sie hänge auch nicht vom Geschlecht oder Alter der Patienten ab. „Man muss jedoch auch konstatieren, dass es sich bei den psychischen Erkrankungen um schwere Krankheiten handelt, die eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, wieder aufzutreten“, so Bitzer.
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Durchschnittliche Verweildauer
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Angesichts der Ergebnisse des Krankenhausreports forderte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Rolf-Ulrich Schlenker, eine bessere Vernetzung der Sektoren auch bei psychischen Erkrankungen. Dabei müsse insbesondere das Entlassmanagement verbessert und schnell eine ausreichende Anzahl ambulanter Behandlungsplätze zur Verfügung gestellt werden.
Im Durchschnitt dauere es drei Monate bis zu einem Erstgespräch und weitere drei Monate, bis Patienten einen festen Therapieplatz erhielten. Das sei eindeutig zu lang. Einfach die Kapazitäten aufzustocken, sei jedoch nicht der richtige Weg. „Wir brauchen eine andere Aufteilung der Kapazitäten“, forderte Schlenker.
„Zum Beispiel muss bei einer genehmigten Therapie nicht immer das Zeitkontingent von 80 Stunden voll ausgenutzt werden.“ 45 Stunden könnten bereits ausreichen. Auch müsse es nicht immer eine Einzeltherapie sein. Mit Gruppentherapien ließen sich bei einer besseren Ausnutzung der Kapazitäten zum Teil bessere Erfolge erzielen.
„Wir machen derzeit gute Erfahrungen mit Modellprojekten zu regionalen Psychiatriebudgets und psychiatrischen Institutsambulanzen“, erklärte Schlenker. Dabei versorgten Krankenhäuser ihre Patienten nach Abschluss einer stationären Behandlung teilstationär oder ambulant in den psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) weiter.
Bei den für 2013 geplanten Entgeltsystemen für die Psychiatrie sei es wichtig, nicht den stationären Bereich isoliert zu betrachten, sondern auch den teilstationären Bereich zu berücksichtigen. So müssten auch die PIA bei den Entgelten berücksichtigt werden.
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