Hochschulen

Projekt zur Kombinierbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege ausgezeichnet

Dienstag, 2. August 2011

Witten – Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) gehört zu den Preisträgern im Wettbewerb „IuK & Gender Med.NRW“, der vom nordrhein-westfälischen Gesundheits­ministerium ins Leben gerufen wurde und mit einer Projektförderung verbunden ist. Insgesamt wurden aus 105 Bewerbungen 25 Projekte aus den Themenfeldern „Informations- und Kommunikations­technologien im Gesundheitswesen“ und „geschlechtergerechtes Gesundheitswesen“ ausgezeichnet.

Am „Wittener“ Projekt sind neben dem Department für Pflegewissenschaft der UW/H auch das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Standort Witten, sowie das Evangelische Krankenhaus Witten beteiligt. Ziel der Initiative ist es, Krankenhausangestellte bei der Kombination von Beruf und Angehörigenpflege zu unterstützen.

Dazu wollen die Projektpartner mit einem empirisch gestützten Konzept eine Tagespflegeeinrichtung am Evangelischen Krankenhaus etablieren, die von Mitarbeitern für ihre pflegebedürftigen Angehörigen genutzt werden kann.

„Es handelt sich um ein Konzept, dass wir in Witten und für Witten entwickelt haben“, macht Projektleiter Wilfried Schnepp vom Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege der UW/H die regionale Ausrichtung deutlich. Die Förderung des Projekts und den Sieg im Wettbewerb sehe er als Wertschätzung der Pflege durch die Angehörigen an. Insgesamt fördern Land und Europäische Union die 25 ausgezeichneten Projekte mit 17 Millionen Euro.

© hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

2.643 News Hochschulen

Nachrichten zum Thema

17.08.16
Pflegebeauftragter lehnt CSU-Pläne zur Entlastung von Kindern bei Elternpflege ab
Berlin – Die Bundesregierung hat Pläne der CSU zur finanziellen Entlastung von Kindern bei der Pflege ihrer Eltern zurückgewiesen. „Es kann nicht sein, dass Bürger, die vergleichsweise gut verdienen,......
10.08.16
Unterhaltspflicht: Bayern will Kinder bei Pflege ihrer Eltern finanziell entlasten
München – Bayern will Kinder mit einem Jahreseinkommen von unter 100.000 Euro von der Unterhaltspflicht für pflegebedürftige Eltern freistellen. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) kündigte heute......
29.07.16
HAW Hamburg: Projekt „KURVE“ identifiziert kultursensible Versorgungs­bedürfnisse
Hamburg – Im Rahmen des Forschungsprojekts KURVE, was für „Kultursensible Versorgungsbedürfnisse identifizieren und Chancen nutzen“ steht, sollen Schulungsangebote für Angehörige und Pflegedienste......
07.07.16
Pflege-Auszeit: Erfolg oder Misserfolg?
Berlin – Die Regelung soll Berufstätige entlasten, die neben dem Job einen Angehörigen zu pflegen haben. Doch ist die Pflege-Auszeit tatsächlich ein Erfolgsmodell? Darüber gehen die Meinungen......
13.05.16
Betreuung von Intensivpatienten nach der Entlassung belastet Angehörige stark
Toronto – Die Betreuung von Patienten, die nach einer längeren Beatmung auf der Intensivstation nach Hause entlassen werden, ist für Familienmitglieder oder Freunde häufig eine starke Belastung. In......
06.04.16
Partner von Demenzpatienten benötigen Unterstützung
Berlin – Eine Demenzerkrankung belastet neben dem Patienten auch den Partner und das erweiterte soziale Umfeld. Das Fortschreiten der Krankheit stellt vor allem pflegende Partner vor große......
07.03.16
Pflegende Angehörige nutzen Leistungen der Pflegeversicherung kaum
Berlin – Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind den meisten pflegenden Angehörigen bekannt, zum Beispiel die Tages-, Kurz- oder Verhinderungspflege. Mit Ausnahme des Pflegedienstes......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige