London – Kritik an den geltenden Richtlinien für die Publikation in wissenschaftlichen Fachmagazinen, den sogenannten International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) authorship guidelines, haben Autoren in der Public Library of Science (PLoS) geübt ( doi:10.1371/journal.pmed.1001072 und doi 10.1371/journal.pmed.1001071).
Diese Guidelines hat das ICMJE 1985 etabliert. Sie regeln, wie die Autorenschaft bei wissenschaftlichen Fachbeiträgen geregelt und dokumentiert wird.
Der medizinischische Autor Alastair Matheson argumentiert in seinem Beitrag, die Regeln erleichterten es der Industrie, ihre Inhalte kaschiert in den Journals zu platzieren, anstatt die Autorenschaft für alle Leser transparent und übersichtlich darzulegen. Konkret führten die Richtlinien der Journals dazu, dass die Namen akademischer Autoren zu prominent dargestellt würden und die der kommerziellen, Industrie bezahlten Autoren, nur im Kleingedruckten erschienen. Er fordert daher, die ICMJE Guidelines grundsätzlich zu überarbeiten. Die Journals sollten die von der Industrie bezahlten Mitautoren in die Autorenliste aufnehmen.
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