Radiologie-App für MHH-Ärzte
Freitag, 12. August 2011
Hannover – Eine iPad-App, um dreidimensionale Scans von Computer- oder Kernspintomographen, Ultraschall oder Positronenemissionstomographen mobil zu nutzen, hat die Medizinische Hochschule Hannover eingerichtet. „Damit können Ärzte jetzt Bilder aus radiologischen Untersuchungen jederzeit überall auf dem Gelände abrufen“, sagte der MHH-Vizepräsident Andreas Tecklenburg.
Mit der App könnten sich Ärzte noch schneller absprechen, die Patienten am Krankenbett besser informieren oder den Studierenden und in der Weiterbildung genauere Erläuterungen geben.
„Im Umfeld einer Hochleistungsklinik wie der MHH ist es selbstverständlich, dass Bilder und Befunde der Radiologie überall im Krankenhaus zur Verfügung stehen“, sagte der Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Frank Wacker.
Allerdings war dazu bisher eine Workstation erforderlich. „Die mobile App ist ideal für die Kollegen, die rasch und unabhängig von einem vollwertigen Bildschirmarbeitsplatz am Krankenbett oder im OP radiologische Bilder und Befunde benötigen“, erläuterte er.
Dank einer intelligenten Bildkompression seien die Ladezeiten für die Bilder einer Untersuchung relativ kurz, dennoch seien die Ansprüche an die drahtlosen Netzwerke „erheblich“. Ein besonderes Augenmerk legt das Zentrum für Informationsmanagement der MHH nach eigenen Angaben auf die Sicherheit der Datenübermittlung. © hil/aerzteblatt.de
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