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Regierung wünscht sich mehr Standorte für Diamorphin-Vergabe

Mittwoch, 17. August 2011

Berlin – Die Bundesregierung ist für eine Ausweitung der einst von der CDU heftig kritisierten Behandlung von Schwerstabhängigen mit künstlichem Heroin. Sie „würde es begrüßen, wenn es für die Zielgruppe der diamorphingestützten Substitutionsbehandlung weitere Standorte in Deutschland gäbe“, berichtete der Bundestag heute aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Grünen.

Die Vergabe des künstlich hergestellten Heroinersatzes Diamorphin an langjährig Drogenabhängige war 2009 zu Zeiten der Großen Koalition gegen den Widerstand der Union vom Bundestag beschlossen worden.

Möglich ist sie laut Regierung in sieben Einrichtungen in Bonn, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln und München, wo es zuvor Modellprojekte gab. Weitere Standorte seien nicht dazu gekommen. Zum Jahresende 2010 bekamen laut Regierung 360 Patienten das künstliche Heroin auf Kassenrezept.dapd © dapd/aerzteblatt.de

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