Berlin – Als Konsequenz aus der EHEC-Epidemie soll das Meldesystem für ähnliche Fälle verbessert werden. Nachdem Informationen über Krankheitsfälle in der EHEC-Krise teils noch auf dem Postweg übermittelt wurden, soll künftig die Meldung der Ärzte höchstens 24 Stunden dauern. Entsprechende Informationen der Lübecker Nachrichten bestätigte das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage.
Auch die Übermittlung von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestellen zum Robert-Koch-Institut als der zentralen Bundeseinrichtung zur Krankheitsüberwachung will Minister Daniel Bahr (FDP) deutlich beschleunigen. Sie soll nicht mehr bis zu 16 Tage dauern, sondern nur noch höchstens drei Tage.
Mittelfristig sollen elektronische Meldungen direkt in eine Datenbank einfließen. Dafür will das Ministerium aber zunächst eine Machbarkeitsstudie veranlassen. Bis Ende 2013 soll dazu ein Bericht für Bundestag und Bundesrat vorliegen.
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