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Weltweiter Ärztemangel treibt Kindersterblichkeit in die Höhe

Dienstag, 6. September 2011

Berlin – Nach Schätzungen der Hilfsorganisation „Save the Children“ fehlen weltweit 3,5 Millionen Krankenschwestern und Ärzte. Jährlich würden Millionen von Kindern sterben, weil es in ihrer Heimat zu wenige ausgebildete Gesundheitsfachkräfte gebe, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Hilfsorganisation, die die medizinische Versorgung von Kindern in 161 Ländern vergleicht.

Das Überleben eines Kindes hinge vor allem davon ab, wo auf der Welt es geboren werde, kritisierte die deutsche „Save the Children“-Geschäftsführerin, Kathrin Wieland. So würden kranke Kinder in der Schweiz am besten behandelt, am schlechtesten im Tschad. 

Mit nur zwei Gesundheitsfachkräften für 1.000 Kinder bleiben die letzten 20 Länder in der Rangliste der Studie zufolge unter der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angesetzten Mindestgrenze. Deutschland liege im internationalen Vergleich auf Platz zehn, hieß es. © kna/aerzteblatt.de

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