Politik

Bayern erarbeitet Gegenmodell zur Pflegereform

Montag, 12. September 2011

München – Die bayerische Landesregierung arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge an einem eigenen Reformkonzept für die Pflegeversicherung. Die Leistungen für Behinderte, Demenzkranke und besonders schwere Pflegefälle sollten zusammengefasst und vom Bund aus Steuern finanziert werden, berichtete die Süddeutsche Zeitung vom Montag unter Berufung auf ein Arbeitspapier des Sozialministeriums. Für Demenzkranke sei eine abgestufte Betreuung vorgesehen, die sich am Grad der Erkrankung orientiert.

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Zur Absicherung der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge sei die Einrichtung eines Zukunftsfonds aus Steuermitteln vorgesehen, schrieb das Blatt. Allein durch die geplante Übernahme der Eingliederungshilfen für Behinderte von den Kommunen kämen auf den Bund jährliche Mehrausgaben von zwölf Milliarden Euro zu.

Ein Sprecher Bahrs verwies am Montag in Berlin darauf, dass die Gespräche in der Koalition zur Pflegereform noch laufen. Nach Abschluss der Gespräche wolle der Gesundheitsminister am 23. September dann die Eckpunkte zur Reform vorlegen. © dapd/afp/aerzteblatt.de

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