Fulda – Umweltmediziner haben die Situation ihres Faches in Deutschland. Trotz aller Bemühungen gebe es bis heute keine Strukturen für eine angemessene umweltmedizinische Versorgung der Bevölkerung, hieß es Anfang September aus dem Deutschen Berufsverband der Umweltmediziner (dbu).
Dabei gebe es durchaus Ansätze, das Fach zu fördern: So finde sich in der Schlussresolution der Ministeriellen Konferenz der Gesundheits- und Umweltminister in Budapest im Jahr 2004 der Vorsatz, dieses Gebiet der Medizin besonders zu fördern. Auch der sogenannte European Environment and Health Action Plan hebe die besondere Bedeutung dieses Fachs hervor.
Umweltmedizinische Erkrankungen werden laut dem dbu immer häufiger, gleichwohl vernachlässige die Politik das Thema. Gleiches gelte für Universitäten und Krankenkassen.
Der Berufsverband fordert, „diesen wichtigen Bereich der Medizin in die universitäre Lehre aufzunehmen, angemessene berufs- und gesundheitspolitischen Voraussetzungen für die Ausübung diese Gebiets zu schaffen und die dringend notwendige Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten“.
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