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Schmerzen bei Patienten mit Demenz oft übersehen

Dienstag, 13. September 2011

Berlin – Ärzte und Pflegepersonal übersehen häufig Schmerzen bei Patienten mit Demenz, weil diese ihr Leiden nicht artikulieren können. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) auf ihrem Jahreskongress vom 11. bis 13. September in Berlin hingewiesen.

Es sei Aufgabe des Schmerztherapeuten, das Verhalten dieser Patienten sorgfältig zu begutachten. Oft gäben ein angespannter Gesichtsausdruck, eine verkrampfte Haltung, plötzliche Verwirrtheit, angestrengtes Atmen oder Laute entscheidende Hinweise darauf, dass der Patient an Schmerzen leide.

Laut DGAI reagieren immer mehr ältere Menschen in der Klinik mit Angst, Unruhe oder Aggression. Grund sei, dass sie aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen wurden. Kämen weitere Faktoren wie Operationen, Narkose, Fieber oder andere Krankheitssymptome hinzu, seien viele nicht mehr in der Lage, sich adäquat zu ihren Schmerzen zu äußern. © hil/aerzteblatt.de

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