Köln – Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) haben Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) einer wissenschaftlichen Analyse unterzogen. Ihre Ergebnisse sind als sogenannter HTA-Bericht erschienen (Health Technology Assessment, systematische Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien).
IGeL unterliegen nicht der Leistungspflicht der gesetzlichen Kassen. Nach einer Definition der Bundesärztekammer sollten sie aus ärztlicher Sicht notwendig oder empfehlenswert, zumindest aber vertretbar sein und von Patienten ausdrücklich gewünscht werden. Sie sind im deutschen Gesundheitswesen verbreitet: Jährlich bezahlen Patienten dafür schätzungsweise 1,5 Milliarden Euro.
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