Mehr AOK-versicherte Heimbewohner sollen Sonderbetreuung bekommen
Dienstag, 27. September 2011
Schwerin – Mehr Heimbewohner als bisher sollen vom Modellprojekt „Pflegeheim Plus“ der AOK Nordost und der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern profitieren. Bis Ende des Jahres sollten in landesweit 60 der 231 Pflegeheime feste Hausarztteams als permanente Ansprechpartner für AOK-Versicherte bereitstehen, sagte AOK-Pflege-Geschäftsführer Hans-Joachim Fritzen heute in Schwerin.
Derzeit bekommen 1.600 Heimbewohner in 50 Heimen diese Sonderbetreuung. Für sie bieten Hausärzte wöchentlich Sprechstunden im Heim an und sind tagsüber auch außerhalb der Sprechzeiten für die Bewohner erreichbar.
Dafür bekommen die Ärzte pro Patient im Quartal 30 Euro Aufwandsentschädigung. Unter den teilnehmenden Heimbewohnern sank die Häufigkeit der Klinikeinweisungen laut AOK um 22 Prozent. Die Kasse habe so 2,3 Millionen Euro sparen können, sagte Fritzen.
© dapd/aerzteblatt.de
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