Studierende begrüßen geplante Änderung der Approbationsordnung
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Berlin – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat die geplante Änderung der Approbationsordnung begrüßt. „Viele konstruktive Gespräche und die Forderungen unserer Positionspapiere sind im aktuellen Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums berücksichtigt“, sagte Carolin Fleischmann, Präsidentin der bvmd.
Die Änderung schafft das 2003 eingeführte und 2006 erstmals durchgeführte sogenannte Hammerexamen wieder ab. Die schriftliche Abschlussprüfung soll künftig wieder vor dem praktischen Jahr (PJ) erfolgen. Das soll sicherstellen, dass sich die Studierenden im PJ ganz auf die praktische Arbeit konzentrieren können und nicht durch die Vorbereitung auf das schriftliche Examen abgelenkt werden.
Außerdem soll die Qualität der Ausbildung im PJ steigen. „Mit der Zulassung weiterer Krankenhäuser als Ausbildungsstätten für das PJ wird nicht nur die von uns geforderte höhere Mobilität innerhalb Deutschlands gesteigert. Wir versprechen uns des Weiteren einen gesteigerten Wettbewerb, der die Krankenhäuser dazu bringt, ihre Lehre im PJ zu überdenken und gegebenenfalls das Ausbildungsangebot zu erhöhen“, so Fleischmann weiter.
Die Änderung der Approbationsordnung soll parallel zum Versorgungsgesetz erfolgen. Der Bundesrat muss der Änderung zustimmen.
© hil/aerzteblatt.de
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