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Freunde genauso wichtig für Gesundheitsverhalten wie Medizinsystem

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Bad Hofgastein - Angehörige und Freunde haben fast ebenso viel Einfluss auf das gesundheitsbewusste Verhalten einzelner wie Ärzte oder Angehörige anderer Gesundheitsberufe. Das ist eines der Ergebnisse des Edelman Health Barometer, einer groß angelegten Gesundheitsstudie, die erstmals beim European Health Forum Gastein (EHFG) vorgestellt wurde. Die Umfrage richtete sich an über 15.000 Teilnehmer aus 12 Ländern.

Neben dem eigenen Verhalten sind es nach Meinung von 43 Prozent der Befragten Freunde und Angehörige, denen Verantwortung für die persönliche Gesundheit beigemessen wird. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) ist zudem davon überzeugt, dass Freunde und Angehörige den größten Einfluss auf ihr Ernährungsverhalten haben. Menschen, die gesundheitsbewusst leben, pflegen gleichwohl eher keinen Kontakt mit ungesund lebenden Zeitgenossen. Dies trifft auf fast ein Drittel der Befragten (31 Prozent) zu.

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82 Prozent der Befragten glauben, dass die Wirtschaft eine wichtige Rolle in der Gesundheitsförderung spielt. Allerdings sind nur 32 Prozent davon überzeugt, dass sie diese Rolle derzeit auch wahrnimmt. Die Befragten wünschen sich, dass Unternehmen auf verschiedenen Ebenen aktiv werden sollten: in der Gesundheitsaufklärung ebenso wie durch Innovation oder in der betrieblichen und lokalen Gesundheitsförderung.

51 Prozent der Befragten nutzen der Studie zufolge digitale Quellen wie soziale Netzwerke für Gesundheitsinformationen. Während insgesamt nur 20 Prozent der Befragten Apps oder andere digitale Tools für ihr persönliches Gesundheitsmanagement verwenden, geben 68 Prozent der User an, dass ihnen diese Technologien dabei helfen, gesünder zu leben. © ps/aerzteblatt.de

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Varese2008
am Freitag, 7. Oktober 2011, 01:16

Dein bester Freund

In Zeiten, da der klassische Hausarzt selten noch den Kontakt zur Familie der Patienten hat, brauchen wir um so mehr den Kontakt zu andern. Und da sich "Gleich und gleich gesellt sich gern" in allen Gruppen zeigt, ist es auch nachvollziehbar, dass Gesundheitsbewusste eher den Kontakt zu Gleichgesinnten suchen. Wer möchte als Nichtraucher schon einen Kettenraucher zm Abendessen einladen!
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