Jena – Die Deutsche Krebsgesellschaft hat dem Universitätsklinikum Jena (UKJ) das Gütesiegel „Zertifiziertes Prostatakarzinomzentrum“ verliehen. Das bescheinigt neben der Einhaltung fachlicher Anforderungen bei der Behandlung von Prostatakrebspatienten dem interdisziplinären Team auch eine große Erfahrung in der Therapie dieser Tumoren.
„Unsere Patienten erhalten so eine unabhängige Bestätigung dafür, dass hier am UKJ ihre Behandlung entsprechend den höchsten Anforderungen erfolgt“, sagte Marc-Oliver Grimm, Direktor der Klinik für Urologie. Er betonte, die Therapieempfehlungen der Klinik beruhten auf dem gemeinsamen Expertenwissen verschiedener Fachgebiete.
Dazu fänden mit den Kooperationspartnern aus Diagnostischer Radiologie, Pathologie, Nuklearmedizin, internistischer Onkologie und Strahlentherapie wöchentlich interdisziplinäre Konferenzen statt.
„Durch die individuelle Planung der Bestrahlung und den Einsatz modernster intensitätsmodulierter Radiotherapien können wir Prostatakrebs effektiv behandeln, ohne gesundes Gewebe wesentlich zu beeinträchtigen“, sagte Thomas Wendt von der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie.
Die Verleihung des Gütesiegels ist Lob und Ansporn zugleich, denn die Prostataexperten werden jährlich erneut einer Qualitätsprüfung unterzogen. „Auch das garantiert unseren Patienten, dass sie am UKJ immer nach den höchsten Qualitätskriterien untersucht und behandelt werden“, so Grimm.
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