Proteste gegen Kürzungen bei der HIV-Prävention
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Berlin – Gegen die geplante Kürzung von Mitteln für die Prävention von HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) protestieren der Nationale Aids-Beirat und die Deutsche Aids Hilfe.
Die Bundesregierung plant zurzeit, die Mittel im Jahr 2012 von 13 auf zwölf Millionen zu reduzieren. „Angesichts der Komplexität der Präventionsaufgaben und der Erweiterung um den Schwerpunkt STI-Prävention führt eine Kürzung zu einer massiven Einschränkung der Angebote und gefährdet auf Dauer die bisherigen Präventionserfolge“, heißt es in einer Stellungnahme des Nationalen-Aids-Beirates.
Einsparungen bei der Prävention erzeugten künftig weit höhere Kosten in der Versorgung. „Auf Erfolgen darf man sich nicht ausruhen, sondern wir müssen darauf aufbauen! Wer bei der Prävention nachlässt, riskiert die Gesundheit und das Leben von Menschen“, betonte Tino Henn aus dem Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe. © hil/aerzteblatt.de
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