haben keine Ahnung. Ich selbst bin Mutter eines Jungen mit ADHS. Er ist mittlerweile 27 Jahre alt und studiert nun Pädagogik. Es war ein harter Weg über Hauptschulabschluß, mittlere Reife, Abitur und vielen Problemen dazwischen, gesundheitlich, sozial, psychisch.
Und immer wieder war es Ritalin, das gerade im Bildungswesen eine unschätzbare Hilfe ist für die Aufmerksamkeit im Unterricht und das Lernen sowie einem halbwegs streßfreien Umgang mit dem was sich so Erzieher oder Lehrer nennt. Selbst wenn man meint, nun hat es die pädagogisch geschulte Person begriffen, worauf es ankommt, wie das bei dem Kind abläuft, sich äußert, welche Hilfen man geben kann und vor allem, daß man selbst gelassen bleibt usw. weil die Bewegungsaktivität biologisch notwendig und sinnvoll ist und so ein Kind keineswegs absichtlich stört ... man könnte da ganze Bücher schreiben ..., wenn es also bei irgend einem Vorfall drauf ankommt Verständnis zu zeigen, die rechte Hilfe zugeben oder ähnliches, dann stellt man leider fest, die pädagogisch geschulte Person hat es doch nicht begriffen. Jemand der solche Kinder nicht hautnah über ein paar Tage (à 24 Stunden) erlebt hat (das reicht u.U. schon), weiß nicht wovon er spricht und er weiß auch nicht welchen Unterschied es macht mit oder ohne Ritalin und er weiß nicht, daß Ritalin oder vergleichbares eine echte Hilfe ist, solche Menschen nicht abhängig oder krank macht und ihnen ein halbwegs geordnetes Fortkommen und Akzeptanz in unserem Bildungswesen ermöglicht.
Also solche Leute, die keine hautnahe Erfahrung über einen längeren Zeitraum haben sollten lieber schweigen!


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