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Sicheres Datennetz der KVen wird immer wichtiger

Montag, 31. Oktober 2011

Berlin – Auf die steigende Bedeutung des sogenannten KV-SafeNet hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. Ab Januar 2012 werde auch die Abrechnung mit der gesetzlichen Unfallversicherung über den Dienst „D2D“ komplett auf KV-SafeNet umgestellt.

Die Einwahl über ISDN stehe dann nicht mehr zur Verfügung. Die bevorstehende Umstellung betrifft ausschließlich Durchgangsärzte (D-Ärzte), die Unfallpatienten in ihrer Praxis oder am Krankenhaus behandeln und diese Heilbehandlung bislang via D2D mit der gesetzlichen Unfallversicherung abrechnen.

Bisher war die Nutzung des D2D-Dienstes auch über eine ISDN-Direkteinwahl möglich. Aufgrund der zunehmenden Datenmengen insbesondere aus den Krankenhäusern und größeren Praxen haben die KV Nordrhein als D2D-Servicebetreiber und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bereits vor einem Jahr vereinbart, dass ab 2012 zur elektronischen Übermittlung der Abrechnung nur noch das KV-SafeNet zur Verfügung steht.

„Damit können die Daten problemlos und vor allem viel schneller als bisher übertragen werden. Dies vereinfacht das Abrechnungsverfahren“, betonte der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Carl-Heinz Müller. Rund 20.000 Praxen verfügten bereits über einen KV-SafeNet-Anschluss.

Müller wies daraufhin, dass Unternehmen, die bereits als Provider zertifiziert sind, künftig regelmäßig einen externen Sicherheits-Check durchlaufen müssen. Diese Überprüfung erfolge zusätzlich zur Zertifizierung durch die KBV, die alle drei Jahre neu vorzunehmen ist.

„Die rasante Entwicklung in der IT erfordert es, dass Sicherheitsmaßnahmen permanent überprüft und weiterentwickelt werden. Dies ist auch ein Service für den Arzt, der sich darum nicht kümmern muss“, betonte der KBV-Vorstand. © hil/aerzteblatt.de

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