Berlin – Der Landesverband
Darüber hinaus solle zur Wahrung der Intimität des Arzt-Patienten-Verhältnisses auf jeder Station ein Untersuchungs- und Beratungszimmer vorgehalten werden, in dem vertrauliche Gespräche und eine klinische Untersuchung möglich sind, heißt es in dem Papier, das heute in
Auch sollen Ärzte von berufsfremden Tätigkeiten wie der DRG-Kodierung oder dem Einheften von Befunden durch Stationssekretärinnen und Dokumentationsassistenten entlastet werden.
Und das Arbeitszeitgesetz müsse eingehalten werden. „Damit fordern wir nur geltendes Recht ein“, sagte Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer
Es gebe Beispiele aus
Jonitz kritisierte, dass bei Vivantes fachübergreifende Bereitschaftsdienste eingeführt worden seien. „Da kann es passieren, dass man nachts einen Urologen braucht, aber einen Chirurgen bekommt“, so der Kammerpräsident.
Jonitz schlug vor, Vivantes in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, bei der die Mehrheit des Aktienkapitals von der Stadt
Das Problem im deutschen Gesundheitswesen sei grundsätzlich die Dominanz der Ökonomie über die Qualität, erklärte Jonitz. Krankenhäuser könnten sofort sagen, wie die Rendite ihres Hauses sei. Wie es jedoch einem Tumorpatienten ein halbes Jahr nach seiner Entlassung gehe, wisse niemand, weil diese Information nirgendwo verlangt werde.
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