Politik

Wohlfahrtsverband beklagt Pflegemangel in Sachsen

Mittwoch, 2. November 2011

Dresden – Sachsen hat bundesweit mit am wenigsten Personal für die Betreuung Pflegebedürftiger. Das geht aus einem heute veröffentlichten Ländervergleich des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hervor.

Mit durchschnittlich 35 Mitarbeiterstellen für 100 Pflegebedürftige liegt der Freistaat auf dem drittletzten Platz. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit 41,5 Mitarbeitern. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 38,8 Stellen.

Die tägliche Pflege dauert in den sächsischen Heimen deutlich kürzer als in den meisten anderen Bundesländern. Während Pflegebedürftige in Sachsen 92 Minuten pro Tag gepflegt werden, sind es beim Spitzenreiter Baden-Württemberg 109 Minuten. Im Bundesdurchschnitt dauert die Pflege 96 Minuten.

Trotz einer bundesweit einheitlichen Gesetzesgrundlage für die Pflege kritisiert der Wohlfahrtsverband die unterschiedliche Ausgestaltung. „Es darf nicht sein, dass Pflege regionalen Qualitätsschwankungen unterworfen ist“, sagte die stellvertretende Landesgeschäftsführerin Birgitta Müller-Brandeck.

Unter welchen Bedingungen Menschen gepflegt werden, müsse einheitlich geregelt werden. Nicht nur für Pflegebedürftige gebe es Benachteiligungen, auch das Personal sei Mehrbelastungen ausgesetzt. © dapd/aerzteblatt.de

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