London – Die Kirchen in Schottland protestieren gegen einen geplanten Workshop zu „angewandter Sterbehilfe“. Nach Angaben der Zeitung The Times vom Mittwoch will der australische Arzt Philip Nitschke am 19. November in Edinburgh praktische Informationen über Suizidmethoden geben. Ein Sprecher der katholischen Kirche in Schottland forderte die Polizei auf zu prüfen, ob der Workshop möglicherweise illegal sei.
Ein Vertreter der anglikanischen Kirche, Ian Galloway, bezeichnete es als erniedrigend, das Gespräch über Leben und Tod auf einen Workshop zu reduzieren, in dem es darum gehe, jemandem zu zeigen, wie er sich selbst töten könne.
Der 64-jährige Nitschke, auch als „Dr. Tod“ bekannt, ist Gründer der Suizidhilfegruppe „Exit International“. Er hat bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Vorhaben wiederholt für Aufsehen gesorgt.
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