EU verlängert für japanische Lebensmittel Tests auf Radioaktivität
Donnerstag, 24. November 2011
Brüssel – Auch ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima will die Europäische Union noch Lebens- und Futtermittel aus Japan auf radioaktive Verstrahlung kontrollieren.
Vertreter der EU-Länder beschlossen, die entsprechende Regelung bis Ende März 2012 zu verlängern, wie die EU-Kommission heute in Brüssel mitteilte. Untersuchungen zeigten, dass Produkte aus der betroffenen Region noch immer radioaktive Verstrahlung über den erlaubten Grenzwerten aufwiesen.
Nach den Störfällen in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima im März dieses Jahres hatte die EU die Kontrollen für Lebensmittelimporte aus Japan verschärft.
© afp/aerzteblatt.de
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.