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Große Nachfrage – Kinderpalliativ­zentrum Datteln schafft zusätzliche Plätze

Dienstag, 6. Dezember 2011

Datteln – Um künftig noch mehr sterbenskranke Kinder und ihre Familienangehörigen betreuen zu können, soll das Kinderpalliativzentrum im nordrhein-westfälischen Datteln wachsen. Ein Haus mit Gartengrundstück hat die Vestische Kinder- und Jugendklinik als Betreiberin des Palliativzentrums bereits erworben. Nächster Schritt ist der Umbau des Hauses, wofür die Klinik nun Sponsoren sucht.

Das Kinderpalliativzentrum Datteln ist Deutschlands erste palliative Einrichtung für Kinder und Jugendliche, an der Familienangehörige psychologisch und seelsorgerisch betreut werden. Es wurde im April 2010 eröffnet und besteht aus acht Einzelzimmern sowie sechs Familien­appartements. Allerdings genügt der Platz nicht.

„Oft wollen mehrere Familienangehörige die Kinder in ihren letzten Tagen begleiten“, begründete der ärztliche Leiter, Boris Zernikow, die Erweiterungspläne auf einer Pressekonferenz heute in Datteln.     

Nach eigenen Angaben hatte das Zentrum bis Juni dieses Jahres 150 Kinder zur stationären Palliativversorgung aufgenommen. Die meisten Patienten leiden an Krebs, Stoffwechselerkrankungen oder genetischen Krankheiten und werden von einem Team aus Kinderärzten, Psychologen, Pädagogen, Physiotherapeuten, Musiktherapeuten und Vertretern andere Professionen versorgt. © agr/aerzteblatt.de

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