Gematik will Online-Anwendungen der Gesundheitskarte starten
Dienstag, 6. Dezember 2011
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| ddp |
Berlin – Die
Gematik ist zufrieden mit dem sogenannten Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte: Der größte Teil der Arzt- und Zahnarztpraxen sowie der Krankenhäuser verfüge über Kartenterminals zum Einlesen der neuen Karte.
Die erteilten Zulassungen für Krankenkassen zur Herausgabe von Gesundheitskarten decken mehr als 95 Prozent der gesetzlich Versicherten ab, die schrittweise Ausgabe der neuen Karten an alle rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten laufe seit Herbst dieses Jahres. „Damit ist ein Grundstein für den Aufbau einer sektorenübergreifenden Vernetzung im Gesundheitswesen gelegt“, hieß es aus der Gematik.
Als nächstes gehe es darum, das sogenannte Online-Rollout zu beginnen. Die erste Stufe dazu sei das „Versichertenstammdatenmanagement“ und die sogenannte qualifizierte elektronische Signatur. Letztere bildet die Basis für nahezu jegliche medizinische Anwendung, zum Beispiel für Arztbriefe oder den Notfalldatensatz.
Auch die Abrechnung können Ärzte damit vornehmen. „Das stufenweise Vorgehen schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten und zeigt gleichzeitig, dass die medizinischen Anwendungen nicht hinten anstehen“, sagte Carl-Heinz Müller, Vorsitzender der Gematik-Gesellschafterversammlung und Vorstand der
Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes begrüßte den Einstieg in die Online-Anwendungen. Das ist der konsequente nächste Schritt zu einer sektorenübergreifenden Vernetzung, die Versicherten, Kostenträgern und Leistungserbringern das Potenzial und den Nutzen der Gesundheitstelematik erst erschließt“, sagte Pfeiffer. © hil/aerzteblatt.de
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