Bonn – Nach der US-amerikanischen FDA warnen jetzt auch die europäischen Arzneibehörden davor, dass die Einnahme von Antipsychotika in der Spätschwangerschaft zu extrapyramidalen Symptome und/oder Entzugserscheinungen beim Neugeborenen führen kann. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat ein Stufenplanverfahren eingeleitet.
Sofern die Hersteller nicht noch berechtigte Einwände erheben, wird in den Produktinformationen von Antipsychotika künftig darauf hinweisen, dass die Exposition des Feten im dritten Trimenon in den ersten Tagen nach der Geburt zu Symptomen eines Entzugssymptoms führen kann mit Agitiertheit, erhöhtem oder erniedrigtem Muskeltonus, Tremor, Somnolenz, Atemnot oder Störungen bei der Nahrungsaufnahme.
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