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Abschlussbericht zum EHEC-Ausbruch 2011

Dienstag, 27. Dezember 2011

Berlin – Der EHEC-Ausbruch von Mai bis Juli 2011 war der größte Ausbruch mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC), den es seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gegeben hat. Das berichtet das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) in einem Abschlussbericht zu den Ereignissen.

Durch EHEC verstarben während dieses Ausbruchs in Deutschland 53 Menschen, 3.842 Menschen erkrankten, zum Teil sehr schwer. Bei dem Ausbruchstamm im Frühsommer 2011 handelte es sich um den außergewöhnlichen EHEC-Stamm O104:H4, über den man laut BfR bei Ausbruchsbeginn wenig wusste. Er sei bisher extrem selten vorgekommen. Die Aufklärung des Ausbruchsgeschehens war daher eine große Herausforderung.

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Der Bericht enthält eine detaillierte Darstellung zum methodischen Vorgehen zur Rück- und Vorwärtsverfolgung von verdächtigen Lebensmitteln als zentraler Maßnahme zur Aufklärung. Die Autoren erläutern außerdem die Labordiagnostik und Methodenentwicklung des Nationalen Referenzlabors für E.coli (NRL E. coli) des BfR.

Hier haben Wissenschaftler eine Feintypisierung verdächtiger Isolate als Dienstleistung für die Untersuchungslaboratorien der Länder vorgenommen und zahlreiche Lebensmittelproben analysiert.

„Solche Vorfälle wie der EHEC-Ausbruch im Jahr 2011 können jederzeit wieder auftreten – wir müssen stets gut vorbereitet sein“, sagte der BfR-Präsident Andreas Hensel. © dapd/aerzteblatt.de

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wilfriedsoddemann
am Dienstag, 10. Januar 2012, 12:46

EHEC Alarm: Wilfried Soddemann warnt seit Jahren vor Infektionen durch Trinkwasser

EHEC und Sprossen: Trinkwasser in den nassen Keimlingen ist schuld!
EHEC durch Fäkalien im Trinkwasser zum Keimen der Sprossen übertragbar!
Der Zusammenhang ist doch ganz einfach: EHEC Infizierte scheiden EHEC aus, Abwasser transportiert EHEC über die Kläranlagen in die Gewässer, die Gewässer werden zur Trinkwasserversorgung genutzt, die Wasserwerke können oft EHEC nicht filtern oder abtöten, die Menschen werden via Trinkwasser erreicht. Die Sprossen auch: die bestehen nur aus Saatgut und Wasser.

Oft Fäkalien im Trinkwasser:
Das Bayer. Landesamt warnt: Legionellen immer im Trinkwasser, Fäkalkeime in bis zu 33% der Proben. Anderswo in Deutschland wird das nicht anders sein. Das UBA berichtet über viele Nachweise von coliformen Bakterien. Prof. Exner, Chef der Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium, hat oft Enterobacter cloacae im Trinkwasser aus Talsperren nachgewiesen. Das Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in Trinkwasser in 20% der Proben Rotaviren gefunden. Der 1. Zwischenbericht Reine Ruhr in NRW betont wie auch der neue Statusbericht die Belastung des Trinkwassers durch Viren. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten und Viren. Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern steht unter Strafe! Wasserwerke mit der üblichen Technik können Krankheitserreger nicht filtern oder abtöten. Trinkwasser muss mit der Ultrafiltration für 50 Cent je Person und Monat gefiltert werden.
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren
soddemann-aachen@t-online.de
Telefon 0 25 82 – 99 13 66

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