Ärzteschaft

Themen 2012: Patientenrechte und Finanzierungsfragen

Dienstag, 10. Januar 2012

München – Das Thema Patientenrechte und die Frage nach der mittel- und langfristigen Finanzierung des Gesundheitswesens werden nach Auffassung der Landesärztekammer Bayern 2012 im Mittelpunkt der gesundheitspolitischen Debatten stehen. „Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Patientensicherheit wird von uns Ärzten als notwendig anerkannt“, schreibt der Präsident der Kammer, Max Kaplan, in der neuen Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes. Er betont, ein künftiges Patienten­rechtegesetz dürfe aber keinesfalls das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis konterkarieren und eine Misstrauenskultur fördern.

Beim Thema Finanzierung erteilte Kaplan den SPD-Plänen nach einer Bürgerversicherung eine Absage und plädierte für ein weiteres Miteinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung (GKV und PKV). „Was wir in der Finanzierung der GKV dringend benötigen, ist mehr Flexibilität und Selbstbestimmung des Versicherten.

Wir können nicht die ganze Finanzierungslast allein dem Versicherten aufbürden, einen Teil – sozial abgefedert – muss auch der Kranke übernehmen können“, schreibt der bayerische Ärztepräsident. Das deutsche Gesundheitswesen müsse „weg von einer Vollkasko-Versicherung, die das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen quasi abschafft“. Vorstellbar wäre ein System mit solidarisch versicherten Grundleistungen und privat versicherten Wahlleistungen, so Kaplan. © hil/aerzteblatt.de

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