Tarifkommission des Marburger Bundes: Streik ab dem 26. Januar
Mittwoch, 11. Januar 2012
dpa
Berlin – Der Marburger Bund (MB) wird die Ärzte in den kommunalen Krankehäusern der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ab dem 26. Januar zum Streik aufrufen. Das hat die Große Tarifkommission des MB gestern Abend beschlossen. Vorangegangen war eine Urabstimmung, in der knapp 93 Prozent der MB-Mitglieder in den kommunalen Krankenhäusern für einen Ärztestreik gestimmt hatten.
Der MB betonte, dass Patienten in Not selbstverständlich auch im Streik behandelt würden. „Bei planbaren, aufschiebbaren Eingriffen wird es aber zwangsläufig zu Einschränkungen und Verzögerungen kommen“, sagte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke.
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Der "Wassernixe" kann ich bezüglich Punkt 1, 2 und 3 nur zustimmen. Der Schlussfolgerung zu folgen, wäre aber meiner Meinung nach eine Katastrophe, deren Auswirkungen wir jetzt schon sehen können, wenn wir uns die armen Kollegen aus dem Pflegedienst anschauen. Die kriegen doch, obwohl sie eigentlich alle Druckmittel der Welt hätten, über VERDI nichts, aber auch gar nichts gebacken. Warum sie immer noch keine eigene Interessenvertretung so wie wir haben, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Uns ist es doch auch erst mit dem MB gelungen, unsere berechtigten Interessen so weitgehend wie nie zuvor unter VERDI zu erreichen. Das Plädoyer für VERDI halte ich für eine Ohrfeige für den MB, die dieser absolut nicht verdient hat.
aquanixe2004 am Donnerstag, 12. Januar 2012, 09:05
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände wollen Ärzteschaft doppelt schädigen !
1. Eine Lohnkürzung unter Inflationsrate ist von den Ärzten nicht hinzunehmen!
2. Durch Ärztemangel ist eine deutliche Arbeitsverdichtung in den Kliniken zu verzeichnen. Die Arbeitgeberverbände sparen auf Kosten der Ärzte doppelt!
3. Zusätzlicher Anstieg an Bürokratisierung in den Kliniken geht ebenfalls zu Lasten der Ärzte.
Ich hoffe nur, dass der MB diesmal durchhält und sich durchsetzt. Ansonsten können wir Ärzte uns lieber wieder von der Verdi vertreten lassen.
Leserkommentare
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