bvmd diskutiert mit Bayerischem Gesundheitsminister
Montag, 16. Januar 2012
hörsaal220
Berlin/München – Mit dem bayerischen Staatsminister für Gesundheit, Marcel Huber, haben sich Christian Kraef und Emma Kortekangas als Vertreter der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) getroffen. Thema war die anstehende Änderung der Approbationsordnung. Huber und die bvmd-Vertreter diskutierten die Positionen der bvmd zur Allgemeinmedizin, zum Ärztemangel, zur Mobilität im Praktischen Jahr und der Anzahl der Studienplätze. „Festgestellt werden konnte, dass bei vielen Themen, insbesondere was die Approbationsordnung und PJ-Mobilität angeht, Einigkeit besteht. Auch die Rolle der Allgemeinmedizin wurde von beiden Seiten als sehr wichtig hervorgehoben“, hieß es aus der bvmd.
Diskussion gab es bei der Frage, wie die Allgemeinmedizin im Studium konkret gestärkt werden könnte. Die bvmd-Vertreter betonten dabei nach eigenen Angaben, dass die Medizinstudierenden ein Pflichtquartal im Praktischen Jahr ablehnen. Ein solches Pflichtquartal fordert die Gesundheitsministerkonferenz der Länder.
Wichtige Eckpunkte der neuen Approbationsordnung sind die Abschaffung des Hammerexamens und mehr Wahlmöglichkeiten im Praktischen Jahr. Die schriftliche Abschlussprüfung soll künftig wieder vor dem praktischen Jahr (PJ) erfolgen. Das soll sicherstellen, dass sich die Studierenden im PJ ganz auf die praktische Arbeit konzentrieren können und nicht durch die Vorbereitung auf das schriftliche Examen abgelenkt werden.
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